Folgende drei Gründe lösen ein Rebalancing aus:

  1. Einzahlung / Transfer: Eingehende Einzahlungen oder Transfers lösen standardmässig das wöchentliche Rebalancing aus. Das hat den Vorteil, dass zum Beispiel kleine Einzahlungen oder monatliche Daueraufträge bei bereits grossem vorhandenem Vorsorgevermögen auch noch ein Rebalancing auslösen und somit direkt investiert werden. Bei Bedarf kann dies aber auch deaktiviert werden unter „Einstellungen / Rebalancing Einstellungen verwalten“. In diesem Falle findet die Umsetzung 1x monatlich im ersten Rebalancing des Monats und erst bei einer Abweichung grösser 2% von der Zielstrategie zur Ist-Situation statt.
  2. Strategieänderung: Vorgenommene Strategieänderungen lösen grundsätzlich immer das wöchentliche Rebalancing aus. Viele Kunden möchten das Risiko schrittweise aufbauen (oder abbauen) und setzen dies mittels individueller Strategie um. Kleine Schritte von bspw. 1% pro Fonds haben vor August 2020 kein Rebalancing ausgelöst – erst bei Abweichung grösser 2%. Neu lösen auch Kleinstanpassungen der Strategie ein Rebalancing aus, was noch mehr Flexibilität schafft.
  3. Abweichung grösser 2%:1x monatlich im ersten Rebalancing des Monats wird überprüft, ob die aktuelle Gewichtung der Anlagefonds gemäss der definierten Strategie um mindestens 2% von der Zielgewichtung abweicht. Beträgt die Abweichung bei einem einzelnen Anlageinstrument (inkl. Cash) oder über eine Anlageklasse (z.B. Aktien) betrachtet 2% oder mehr, werden automatisch Handelsaufträge generiert (Käufe oder Verkäufe). Nach deren Ausführung sind die Zielwerte der Strategie wieder hergestellt (mehr Infos dazu findest du hier: Academy).